Begleitende Netzwerkarbeit

Parallel zu den Projekten der Reihe 'Stadt gemeinsam gestalten'  bringen wir uns als Stiftung oder Einzelpersonen der Stiftung in Gremien ein, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was für das Gemeinwohl und die Lebensqualität der Bewohner vor Ort von besonderer Bedeutung ist. Im Folgenden zwei Beispiele.

Quartiersrat Leipziger Westen

Der "Quartiersrat Leipziger Westen" ist ein Stadtteilgremium, das den Umsetzungsprozess im Fördergebiet Leipziger Westen aktiv begleitet. In seinen i.d.R. zweimonatlichen Sitzungen bewertet er Anträge aus zwei Verfügungsfonds des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung und gibt dazu ein Votum zur Bewilligung bzw. zur Ablehnung ab. Derzeit sind 34 BürgerInnen Mitglied im Quartiersrat. Sie kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Kultur, Kinder/Jugendliche, Senioren, Flüchtlinge/Asylsuchende, Sport, Bürgervereine sowie aus den Stadtbezirksbeiräten Südwest und Altwest. Damit deckt der Quartiersrat ein breites Spektrum an Zielgruppen im Stadtteil ab und wäre ein geeignetes Gremium, um künftig noch weitere Mitgestaltungsaufgaben im Leipziger Westen zu übernehmen.
Link: Der Quartiersrat Leipziger Westen stellt sich vor

Leipzig weiter denken

Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Vertreter der Fraktionen und der Verwaltung haben sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Forums Bürgerstadt damit beschäftigt, wie die Beteiligung/Mitgestaltung durch BürgerInnen in Leipzig künftig organisiert werden soll. Dabei geht es u.a. darum, wer / wann / wie bei welchen städtischen und ggf. auch bürgerseitig vorgeschlagenen Vorhaben beteiligt werden soll, welche Unterstützungsstrukturen dazu in der Verwaltung etabliert werden müssen, ob das erarbeitete Vorgehen in einer Leitlinie oder Satzung festgeschrieben werden soll etc.
Link: Bürgerbeteiligung in Leipzig - wie weiter?