Stoffwindel-Zuschuss für Leipzig

  • Veröffentlicht am 11. Dezember 2020 von Redaktion-WiQ

Ein Kind verbraucht ca. 5000 Wegwerfwindeln in seinem Leben. Das entspricht einem Gewicht von 1 Tonne. Diese werden aus Erdöl hergestellt und sind durch das absorbierende Gel Sondermüll, der nicht in der Müllverbrennungsanlage verbrannt werden kann, sondern in Beton gegossen unter Tage gelagert wird. Eine ökologische Alternative sind Stoffwindeln, die gewaschen werden (60 Grad reicht mittlerweile) und wieder verwendet werden können. Insgesamt ist das nicht nur Ressourcen schonender, sondern auch günstiger. Dennoch muss erst ein hoher Anschaffungspreis investiert werden, den nicht alle Eltern aufbringen können. Um das Wickeln mit Stoffwindeln attraktiver zu machen und Wenigverdienenden unter die Arme zu greifen, soll ein Stoffwindelzuschuss durch die Stadt Leipzig erreicht werden wie es ihn in anderen Städten wie Stollberg(Erzgebirge), Konstanz, Tübingen und vielen anderen Städten.

Ideengeber*in: Henriette

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Kommentare

Zu den Akteuren in Stollberg/Erzgebirge kann ich den direkten Draht herstellen.

Moin Henriette, ich denke in Corona-Zeiten dürfte eine kommunale Finanzierung schwierig werden. Über einen Großeinkauf von Stoffwindeln könnte das aber vllt. realisierbar und für Eltern bezahlbar werden. Genauso haben wir das beim Shopper gemacht (s. https://stiftung-ecken-wecken.de/projekte/keine-last-mit-der-last) und da hat's prima funktioniert. LG Thorsten

Es gibt regionale Produzent:innen von Stoffwindeln wie z.B. Windelmanufaktur aus Dresden. Eine Kooperation mit einem regionalen Unternehmen würde zudem Arbeitsplätze und regionale textile Produktionsstrukturen fördern.

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