Aktueller Stand

Glücklicherweise hat sich die Corona-Lage so entwickelt, dass zurzeit so gut wie keine Unterstützungsanfragen mehr bei uns eingehen. Wir haben deshalb entschieden, den Service erst einmal zu pausieren und hoffen, dass keine weitere Krisensituation entsteht, die die Corona-Hilfe erneut erfordern wird. Wir planen allerdings, die Abläufe und Systemfunktionen der Corona-Hilfe zu einer allgemeinen Nachbarschaftshilfe-Plattform weiterzuentwickeln und werden beizeiten darüber informieren.

2021 - Aktuelle Zahlen

Von Januar bis Ende Juni sind ca. 80 weitere Unterstützungen hinzugekommen. Damit wurden seit Beginn des Projektes 334 Unterstützungen geleistet

Die Unterstützungen wurden 2021 für folgende Gruppen prozentual wie folgt erbracht:

  • Ältere Menschen: 11 % (2020: 41 %)
  • Kranke Menschen: 10 % (2020: 32 %)
  • Menschen in Quarantäne: 48 % (2020: 14 %)
  • Menschen mit Behinderungen: 9 % (2020: 7 %)
  • Menschen mit schwieriger Lernumgebung: 15 % (2020: 3 %)
  • Alleinerziehende: 2 % (2020: 3 %)
  • Menschen die in s.g. 'systemrelevanten' Berufen arbeiten: 5 % (2020: 0 %)

 

2020 - Die Unterstützungswelle ist beeindruckend!

Am So, den 15.3.2020 haben wir begonnen und sitzen seitdem fast ununterbrochen am Rechner.

Stand 17.06.2020, 8:00 Uhr haben sich 1.124 Unterstützer*innen im gesamten Stadtraum von Leipzig bei uns gemeldet.
VIELEN DANK AN EUCH ALLE!

So verteilen sich die Unterstützer*innen in der Stadt (Stand 9.5.):

In Zahlen - Stand 29.3.:

  • Die Zahlen sind NICHT geeignet, um das Engagement in einzelnen Stadtgebieten oder Unterstützungsbereichen zu beurteilen!
  • Wir haben am 17.3. im Leipziger Westen begonnen und dort auch nur mit dem Unterstützungsbereich 'Einkaufen'.
  • Die Tabelle zeigt jedoch, wo wir uns demnächst noch verstärkt um Unterstützer*innen bemühen müssen, um eine gute Versorgung zu erreichen.

 

Soviele Menschen haben bisher Unterstützung erhalten

Stand 17.06.20: 244 Unterstützungen - davon:

  • 142 erstmalige Unterstützungseinsätze vor Ort
    Wir gehen davon aus, dass die Beziehungen zwischen Unterstützer*innen und Unterstützten bestehen bleiben und die Unterstützung auch in der nächsten Zeit erfolgt. Dann werden aus dieser Zahl schnell mal mehrere Hundert Unterstützungseinsätze.
  • 102 reine Beratungsgespräche am Telefon, u.a. zu folgenen Themen:
    • Weitervermittlungen an/von anderen Institutionen
    • Vorabinformation anfragender, potentiell Unterstützter
    • Gespräche mit Verwandten von Unterstützten
    • Anfragen aus anderen Städten

Es ist (erstmal) gut so, dass es noch nicht soviele Unterstützungsanfragen sind, denn:

  • Wenn die Vermittlung der Corona-Hilfe nicht gebraucht würde, wäre das ein gutes Zeichen, denn dann scheint sie auch anders zu klappen - etwa über die Kommunikation in den Hausgemeinschaften oder auf anderen, direkten Wege, auf denen Menschen unterstützt werden können.
  • Wir sind noch im Aufbau der (Kommunikations-)Kanäle und es kann noch ein bisschen dauern, bis sie mit Anfragen so richtig 'geflutet' werden können.
  • Aber:
    • Wir müssen alle unsere Augen und Ohren offen halten, denn vllt. zögert der/die eine oder andere, Hilfe anzunehmen obwohl er/sie sie gebrauchen könnte.
    • Wir müssen weiter dafür sorgen, dass der Service bei unseren Zielgruppen bekannt wird. Pressepräsenz ist wichtig! Hier geht's zu Print- und TV-Beiträgen.
    • Zunehmend ristriktivere Maßnahmen zum Corona-Schutz werden dafür sorgen, dass unser aller Leistung zunehmend gebraucht wird. Gut dass wir darauf vorbereitet sind!

Die o.g. Unterstützungseinsätze werden für folgende Gruppen zzt. prozentual wie folgt erbracht:

  • Ältere Menschen: 41 %
  • Kranke Menschen: 32 %
  • Menschen in Quarantäne: 14 %
  • Menschen mit Behinderungen: 7 %
  • Menschen mit schwieriger Lernumgebung: 3 %
    Alleinerziehende: 3 %
  • Menschen die in s.g. 'systemrelevanten' Berufen arbeiten: 0 %

So verteilen sich die Unterstützten in der Stadt (Stand 9.5.):